Rinderfilet nach Wellington Art

Den ganzen Advent habe ich mir vorgenommen das Rinderfilet nach Wellington Art aus dem Backofen zu machen.  Spätestens an Weihnachten sollten wir es essen. Aber was, wenn das ganze in die Hose geht? Wheinachten macht man eigentlich keine Experiemente, sonst hat man  Heilig Abend vielleicht ein Problem. So ronn die Adventszeit dahin und plötzlich  waren es nur noch 3 Tage bis Weihnachten. Also bin ich volles Risiko gegangen, man muss ja positiv denken und habe das Rezept für Weihnachten eingeplant.  Im Grunde ist dieses Rinderfiletrezept wirklich einfach. Man muss nur ein paar Zeiten beachten. Ansonsten kann man nicht ganz viel falsch machen und zur Not heißt es Pfanne auf den Herd oder Pizzadienst anrufen, dachte ich mir. Aber um es vorweg zu nehmen: Es ist super super super gelungen! Das Fleisch war eine Wucht! Ich habe dazu das  französische Kartoffelgratin gemacht sowie gebratene Rosenkohlblätter. Allen waren begeistert über dieses Festmahl. Und hier kommt es nun das Rezept für Rinderfilet nach Wellington Art:

Zutaten

  • 1kg Rinderfilet vom Mittelstück
  • Butter
  • 1 Zwiebel
  • 500g Champignons
  • je 10g Olivenöl und Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 EL Whisky
  • 2 EL Petersilie
  • 10-12 Scheiben gekochter Schinken
  • 10 Scheiben Gouda
  • 2 Packungen fertigen Blätterteig
  • 1 Ei oder Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung

Die Zubereitung erfolgt in 2 Phasen

1. Phase: Fleisch angaren, Chamionmasse zubereiten und mit dem Fleisch verpacken

2 Stunden Pause

2. Phase : Fleisch in Blätterteig einwickeln und zuende Backen.

Phase 1

Das Rinderfilet habe ich abgewaschen und abgetrocknet und rundherum mit Pfeffer und Salz aus der Mühle gewürzt. Dann legt ihr es in den großen Ofenzauberer. Da wir durch das Rinderfilet keine 2/3 Belegung haben, habe ich einfach noch eine Zwiebel klein geschnitten. Ihr könnt natürlich auch andere Sachen mitgaren. Bei mir hatte die Zwiebel für das Rezept aber keine Rolle. Die Zwiebel wurde hinterher weggeworfen. Das Rinderfilet noch mit Butterflöckchen belegen.

Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und das Rinderfilet für 15 Minuten hineingeben. Nach Abschluss der 15 Minuten sieht es ungefähr so aus.

Da der rechte Teil zu hoch kam und ich es nicht ordentlich hätte einrollen können, habe ich den rechten Teil abgeschnitten. Alles auskühlen lassen. Mindestens 20 Minuten. Ihr könnt es auch zur Zeit nach draußen stellen. Nur lasst es auf dem Stein auskühlen.

Nun nehmt die Champignons. Wascht diese und schneidet die Stiele ab. Entweder hackt ihr die Pilze ganz fein und bratet sie in etwas Butter und Öl an oder ihr nutzt den Thermomix. (Bei der Pfanne: Fügt die Gewürze, die Petersilie, sowie den Whisky hinzu und lasst die Masse 10 Minuten einkochen)

Für die Thermomixversion: Gebt die Pilze in den Mixtopf, zerkleinert diese für 10 Sekunden / Stufe 4,5. Evtl müsst ihr den Spatel zur Hilfe nehmen. Fügt 10g Olivenöl, 10g Butter hinzu, sowie Salz, Muskatnuss, Whisky und Petersilie und lasst 3 Minuten / 120°C / linkslauf / Stufe 1 aufkochen. Danach weitere 10 Minuten / 100°C / linkslauf / Stufe 1. Lasst die Masse etwas abkühlen.

Nun legt ihr Frischhaltefolie und am Besten auch Alufolie bereit. Die Frischhaltefolie legt ihr in Bahnen auf Eurer Arbeitsplatte aus. Gebt auf die Frischhaltefolie den gekochten Schinken und darauf den Käse. Etwas überlappend. Nun gebt ihr die abgekühlte Champignonmasse drauf.

Und legt euer Rinderfilet drauf. Nun muss das Rinderfilet im Mantel im Kühlschrank ruhen. Dazu mit Hilfe der Frischhaltefolie alles fest verschließen. (Aus meinem Stück sind 2 Stücke geworden, da ich ja einen Teil abgeschnitten hatte.)

  

Für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ich habe hier dann zusätzlich noch Alufolie um die Frischhaltefolie gemacht und trotzdem ist es mir etwas in den Kühlschrank gelaufen… Das muss ich noch mal üben.

Phase 2

Nach einer Kühlzeit des Filets von 2 Stunden könnt ihr nun die letzte Schicht drum herum machen und zwar den Blätterteigmantel. Nehmt Euren Blätterteig und rollt diesen vorsichtig aus. Entpackt das Rinderfilet aus der Alu- und Frischhaltefolie und setzt es auf den Blätterteig. Ihr müsst es so setzen, das der Blätterteig wirklich zu geht. Ich habe bei meinem kleineren Stück Filet etwas vom Blätterteig abgeschnitten und es an das dickere Stück „angeklebt“. Nun muss das ganze noch einmal mindestens 45 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor. Bestreicht den Blätterteig noch mit einem verquirlten Ei oder Eigelb und gebt das Rinderfilet für 20 Minuten erneut in den vorgeheizten Backofen.

Nach dem Backen lasst es für ca. 10 Minuten ruhen. Erst dann schneidet ihr es in Stücke.

Es war wunderschön, so herrlich zart.

Zutaten für die Rosenkohlblätter

  • 1 Packung Rosenkohl
  • 100g Schinkenspeck
  • etwas Butter / Öl zum braten
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100g Sahne

Zubereitung Rosenkohl

Die Zubereitung des Rosenkohls ist etwas aufwändiger. Dazu nehmt ihr die äußeren Blätter des Rosenkohls weg und schneidet in jeden Rosenkohl einen Kegel hinein, sodass ihr dann die einzelnen Blätter wegnehmen könnt. Gebt diese in eine Schüssel, so macht ihr das mit allen Rosenkohlen (es dauert seine Zeit…)

Danach erhitzt ihr etwas Öl oder Butter und gebt den Rosenkohl in die Pfanne. Bratet ihn an, gebt den Schinken hinzu und lasst ihn mit Deckel ein paar Minuten vor sich hin schmoren (1-3 Minuten). Danach fügt ihr etwas Sahne hinzu und lasst ihn noch einmal aufkochen. Fertig! Ich persönlich esse nicht gerne Rosenkohl aber so habe ich dennoch viel Spaß daran.