Zuckergeode

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Heute habe ich was ganz anderes für Euch. Ein Rezept nicht für jedermann, weil man es zwar essen kann, aber mehr als Deko gedacht ist, oder als kleine witzige Aufmerksamkeit. Es geht um Zuckergeoden. Ich habe sie bei meiner Bloggerkollegin Ilona Mura von Süßblog kennen gelernt. Sie ist auch ein absolut kreativer Mensch und hatte mir eine Zuckergeode gezeigt und da es soooo einfach ist, musste ich diese gleich ausprobieren. Früher als ich klein war habe ich nämlich oft Salzkristalle gezüchtet und das ganze geht natürlich auch mit Zucker. Schön eingefärbt sieht das wahnsinnig toll aus.

Ihr braucht dafür nicht viel. Nur ein paar Tage vorlauf. Auch ist es ein schönes Projekt für Kinder, was sicherlich auch im Kindergarten oder Schule hergestellt werden kann. Und das Beste, zur Not könnt ihr es sogar noch essen ;o)

Zutaten für 4 Stück

  • 1-2 kleine Päckchen Fondant (ich hatte die von Pickert, da sind 3 Farben drin, dann 2 Farben von diesen auswählen)
  • 450g Zucker
  • 150g Wasser
  • Lebensmittelfarbe
  • Schälchen
  • Alufolie

Zubereitung

Zunächst knetet ihr euren Fondant weich. Ich hatte weißen Fondant, den ich gerne grau meliert haben wollte, ähnliches aussehen wie ein Stein. Es geht auch hervorragend mit schwarzem Fondant, den ich aber für den Versuch nicht zur Hand hatte.

 

Somit habe ich einfach den weißen genommen und ihn mit etwas schwarzer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Ihr könnt den Fondant super mit dem Teigroller ausrollen. Wenn ihr nur eine Sorte bzw. Farbe habt, dann dürft ihr sie nicht dünner als 0,5 cm ausrollen.

Ich habe noch eine zweite Packung gehabt. Diese ebenfalls etwas eingefärbt in Steinoptik und auf dem weißen Fondant verteilt. Ihr braucht insgesamt eine Dicke von 0,5 cm. Denn wenn ihr hinterher die heiße Zuckerlösung hineingebt, dann löst sich der Fondant etwas auf und ansonsten läuft das durch.

Nun stecht ihr Kreise aus eurem Fondant aus, entweder macht ihr das mit einem umgedrehten Schälchen. Ich hatte 2 kleine Elfen und 2 große Elfen. Ihr könnt aber auch einfach eure Handfläche als Maß nehmen. Es muss nicht zuwingend kreisrund sein. Aber ihr benötigt kleine Schälchen, denn darin werden die Zuckergeoden die Zeit über belassen.

Legt die Schälchen mit Alufolie aus (damit ihr sie hinterher gut rausbekommt). Dann gebt eure zuvor geformte Fondantmasse hinein.

Nun stellt ihr auch Zucker und Wasser eine Zuckerlösung her und lasst sie erwärmen bis sich der Zucker auflöst.

Ihr könnt entweder jetzt etwas abschütten und das einfärben, falls ihr verschiedene Farben nehmen wollt oder die ganze Zuckerlösung mit Lebensmittelfarbe einfärben. Ich hatte auch hier 4 verschiedene Farben. Dann schüttet ihr die Zuckerlösung in die Schälchen auf den Fondant. Der Fondant sollte bis zum Rand mit der Zuckerlösung bedeckt sein.

Mit Alufolie abdecken und am besten im Schrank stehen lassen. Nach ca. 24 Stunden bilden sich die ersten Zuckerkristalle. Das ist wie eine kleine Haut, die könnt ihr mit einem Teelöffel vorsichtig durchbrechen und nach unten drücken oder auch abschöpfen.

 

Dieses müsst ihr alle paar Tage wiederholen. Wenn ihr meint, das eure Zuckergeode fertig ist, dann schüttet ihr die Zuckerlösung aus und lasst dies Geode noch für 24 Stunden trocknen.

 

So sieht eine Zuckergeode nach ca. 3 Tagen aus. Falls ihr zu viel Fondant oben habt, könnt ihr den mit einem Messer abschneiden.

richtig getrocknet
Diese hier hatte 5 Tage die Zuckerlösung, also mehr Kristalle als bei 3 Tagen bzw. größere Kristalle

Zur Aufbewahrung:

Nicht in einen verschlossenen Behälter, dann wird der Fondant weich. Einfach so trocken liegen lassen.